Der Überträger
Das West-Nil-Virus wird durch Moskitos übertragen, und zwar hauptsächlich vom Culex spp., der in Europa weit verbreitet ist.
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Moskitos
Das Auftreten der West-Nil-Viruserkrankung ist saisonal, primär von Juli bis Oktober, in Übereinstimmung mit der typischen Spitzenaktivität der Moskitos, wobei sich die Moskitos im späten Sommer infizieren.
Moskitos ernähren sich von Nektar. Allerdings benötigt der weibliche Moskito auch aus Blut bestehende Mahlzeiten für die Eierproduktion und besitzt sehr gut ausgebildete Teile des Mundes für den Zweck der Blutaufnahme.
Der weibliche Moskito infiziert sich bei der Nahrungsaufnahme von mit dem West-Nil-Virus infizierten Vögeln. Das Virus vermehrt sich in den Vögeln. Das Virus wird dann über den infizierten Moskito auf andere Vögel, Menschen oder Tiere übertragen, wenn der Moskito wieder Nahrung aufnimmt.
Moskitos tendieren dazu, zwischen Abend- und Morgendämmerung am aktivsten zu sein, und sie bevorzugen ruhige, warme Bedingungen. Aufgrund ihrer Größe sind sie keine starken Flieger und können nicht in windigen Bedingungen fliegen. Sie können aber ununterbrochen 1 bis 4 Stunden bei 1-2 km/h fliegen und bis zu 10 km zurücklegen. -
Lebensraum
Moskitos benötigen Wasser, um sich zu vermehren, und leben daher in feuchten Gebieten. Jeder Ort, an dem mindestens eine Woche lang Wasser ist, kann als Brutplatz für Moskitos dienen. Das kann von Feuchtgebieten bis zu Gräben, die im Sturm mit Wasser angefüllt werden, Regentonnen oder jeder Art künstlicher Behälter wie weggeschmissenen Reifen variieren.
Manche Stadien des Moskitos sind in der Lage, in geschützten Bereichen zu überwintern, womit das West-Nil-Virus in überwinternden Moskitos fortbestehen kann.

